Alt und Weise
Lieber alt und weise statt alt und dement
Geplant ist eine achtsame Begleitung des Alterungsprozesses. Eine Gruppe von 8 bis 10, maximal 12 Personen zwischen 60 und 90 Jahren trifft sich einmal im Monat, um sich über persönliche Dinge auszutauschen und das Zuhören mit dem Herzen zu pflegen. Studien weisen darauf hin, dass über die Hälfte der älteren Generation keinen Menschen kennen, mit dem sie über persönliche Angelegenheiten sprechen können. Hier darf es um mehr als um Kaffee und Kuchen gehen.
Diese Generation hat die Leistungsgesellschaft aufgebaut, sie verdient Dank und Würdigung. Durch innere Akzeptanz des kollektiven Schicksals und des eigenen gelebten Lebens können wir Alten ein Vorbild für die nachfolgende Generation sein und einen kleinen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten.
Kursleitung
Darf ich mich vorstellen?
Ich bin Dipl.-Psych. Regina Weiser, ausgebildete Psycho- und Traumatherapeutin, und in meinem langen Berufs- wie Lebensweg hat mich ein Wunsch nie losgelassen: Die dritte Lebensphase nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen zu einer bewussten, gewonnenen und schönen Zeit zu gestalten.
Ab Januar 2026 möchte ich daher Interessentinnen und Interessenten zu einem „biografischen Erzählcafé“ einladen – einem geschützten Raum, in dem wir miteinander ins Gespräch kommen, uns erinnern, erzählen, fragen und lauschen können. Wenn Sie sich vorab ein genaueres Bild von mir und meiner Haltung zum Leben machen möchten, lade ich Sie herzlich ein, einen Blick auf meine Webseite zu werfen und sich dort inspirieren zu lassen.
Statistiken zeigen, dass viele ältere Menschen kaum jemanden haben, mit dem sie über persönliche, tiefere oder lebensgeschichtliche Themen sprechen können. Die schwierigen Jahre zuletzt haben das Gefühl von Einsamkeit in unserer Generation zusätzlich verstärkt.
Gerade deshalb möchte ich – die vor Kurzem ihren 80. Geburtstag feiern durfte – all jene einladen, die den Mut haben, sich gemeinsam dem Älterwerden zuzuwenden: mit Offenheit, mit positiver Energie und mit Freude an Begegnung.
Wir starten am Januar zunächst einmal im Monat in den Räumen von des Hausprojektes schwereLos (Arne-Torgersen-Str. 7, 79115 Freiburg) ; je nach Bedarf und Wunsch der Gruppe können die Treffen später auch vierzehntägig stattfinden.
Unser Gesprächskreis soll ein Ort sein, an dem Vertrauen wachsen darf, Austausch möglich wird und wir gemeinsam Wege finden, das Leben im Alter wertschätzend und würdig zu gestalten.
Ich freue mich über jede und jeden, der Lust hat, diesen Weg mitzugehen – herzlich willkommen!
Themen des Jahrestrainings
- Prägungen durch die Vergangenheit und Verständnis für Merkwürdigkeiten, die damals entstanden sind und oft für Jüngere nicht nachvollziehbar sind.
- Detaillierte Wahrnehmung der Fähigkeiten, die im Prozess des Alterns abnehmen und Beachtung der Fähigkeiten, die zunehmen können.
- Ähnlichkeit und Unterschiede zwischen Demenz und posttraumatischer Belastungsstörung.
- Was fördert Demenz, wie kann ich vorbeugen?
- Aufgaben und Entwicklungsmodelle für ein gesundes Altwerden.
- Umgang mit Krankheit und Leid, Entwicklung des inneren Arztes.
- Biographischer Rückblick mit liebevoller Akzeptanz.
- Wie geht Versöhnung, was ist ein gutes Ende?
Termine
Wo? Gemeinschaftsraum des Hausprojekt schwereLos (Arne-Torgersen-str. 7, 79115 Freiburg)
Wann? Monatlich, 1. Montag 15:00 bis 17:00 Uhr (näxt: 8.6.2026)
Kosten? Kostenlos, um Spenden wird gebeten
Anmeldung? Bitte anmelden per Telefon: 0761 42996200 oder: reginaweiser@web.de
