Mehr Mut zur Kooperation!
Einladung zum Treffen des Netzwerks Nachbarschaftshilfe Freiburg
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Engagierte,
vielen Dank, dass Sie ein im Notstand befindliches Pflege- und Versorgungssystem übermorgen noch aufrecht erhalten haben werden. Uns interessiert heute, wie Sie mit dem Pflege-Neuordnungs-Gesetz (PNOG) umzugehen gedenken.
Denn die Änderungen betreffen Anbieter, die über den Entlastungsbetrag abrechnen wie uns und Sie, ebenso wie pflegende Angehörige und engagiert Mithelfende in besonderer Härte – diejenigen, die im § 53 der Abgabenordnung als „Mildtätige Zwecke“ bezeichnet werden. Es betrifft aber auch rund 6 Millionen Pflegebedürftige und darunter am stärksten die Menschen mit Pflegegrad 1, insbesondere dann, wenn sie auf Unterstützung vom Amt angewiesen sind.
Sicherlich haben wir bei SAGES in der Vergangenheit nicht immer optimal kooperiert. Wir sind aber davon überzeugt, dass der anstehende Wandel gemeinsam besser gelingt, als wenn jede Organisation allein für die Würde aller kämpft. Kooperation ist schließlich in die DNA der SAGES eG fest eingeschrieben. Außerdem haben wir in unserer Satzung festgelegt, dass wir andere Einrichtungen und Organisationen unterstützen wollen. Wollen Sie uns helfen, durch Kooperation im Netzwerk gegenseitige Vorteile zu sichern? Wenn ja, dann laden wir Sie herzlich zu einem Treffen des Netzwerks Nachbarschaftshilfe ein.
Worum es gehen soll
Zu Beginn lernen wir uns kennen: Wer macht was, mit welchen Zielen, und wo ergänzen wir uns? Fertige Lösungen wird es an dieser Stelle nicht geben. Es geht um ein offenes Gespräch auf Augenhöhe und um erste gemeinsame Schritte.
Dazu gehören ausdrücklich auch Fragen, Bedenken und unterschiedliche Erwartungen. Eine externe Moderation begleitet das Treffen.
Abschließend wollen wir an den Zielen von NeNa-Freiburg und deren Erreichung arbeiten. Die Leitfrage dabei lautet: Wie schaffen wir es, dass wir uns gegenseitig vertrauen und im kommenden Jahr kooperiert haben werden? Zu deren Beantwortung wollen wir für 2027 gemeinsam mit Ihnen eine Seminar-, Fortbildungs- oder Workshopreihe gestalten, die folgenden Fragekomplexen lösungsorientiert und praxisrelevant nachgeht:
- Wo gibt es ungenutzte Ressourcen und wie können wir diese teilen?
- Wie können wir gemeinsam mehr Mithelfende sowie mehr soziales und kulturelles Kapital aktivieren?
- Wie lassen sich gemeinsam Fördermittel akquirieren?
- Können wir ein Ausfall- und Härtefall-Übergangsbudget aufstellen?
- Welche gemeinsame kommunikative Infrastruktur braucht es zukünftig?
Außerdem legen wir eine Kooperationsvereinbarung bei. Sie ist als Diskussionsgrundlage gedacht, die wir gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln möchten, aber auch als Grundlage für einen Antrag nach § 45c Abs. 9 SGB XI. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese unterzeichnet zum Netzwerktreffen am 21.10.2026, ab 16 Uhr, im Pavillon für Alle mitbringen oder postalisch oder per E-Mail an nils.adolph@sages-eg.org senden.
Ablauf (geplant)
| 16:00 | Ankommen, Kaffee |
| 16:15 | Begrüßung und kurzer Überblick zum PNOG |
| 16:30 | Kennenlernen: Wer macht was? |
| 17:00 | Pause |
| 17:15 | Arbeit an der Kooperationsvereinbarung in Kleingruppen |
| 18:15 | Ergebnisse und nächste Schritte |
| 19:00 | Ende |
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 19. Oktober 2026 bei Dr. Nils Adolph an:
- online: über die Buchung auf dieser Seite
- per E-Mail: nils.adolph@sages-eg.org
- telefonisch: 0761 458918464
Der Pavillon ist nicht ganz barrierefrei zugänglich. Vor Ort gibt es Getränke und Knabbereien sowie eine Komposttoilette. Leiten Sie diese Einladung gern an weitere Menschen und Organisationen weiter, die dabei sein sollten.
Wir sind gespannt auf Ihre Beteiligung und Ihr Feedback.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Nils Adolph für NeNa-Freiburg
Telefon 0761 458918464 · nils.adolph@sages-eg.org
P.S.: Im gegenwärtigen Notstand lässt sich vorhandenes Geld vielfach nicht in helfende Hände konvertieren. Nehmen wir also die Sache in unsere eigenen Hände!

