DNA World-Café am 28. September 2026 – Dokumentation

Teilnehmende des DNA World-Cafés in der Stadtteilbibliothek Haslach

Am 28. September 2026 kamen Engagierte, Interessierte und Aktions-Vertretende von DNA – Die Neuen Alten zu einem World-Café in der Stadtteilbibliothek Freiburg-Haslach zusammen, um Synergien zwischen den DNA-Formaten sichtbar zu machen, neue Ideen zu sammeln und neue Mithelfende zu gewinnen.

21Teilnehmende
2Café-Runden
12:30Uhr Start

Vertretene Formate und Organisationen

DNA-Formate: Philocafé, Rundbrief, Rezeptewerkstatt/Kochkunst, Kunst und Kultur unterm Schopf, Alt und Weise, Sprachcafé mit offener Küche, Nachbarnetze

Ablauf

Handschriftlicher Ablaufplan des World-Cafés

Ort: Stadtteilbibliothek Freiburg-Haslach
Beginn: 12:30 Uhr

  1. Einstieg
  2. World-Café: Themen sammeln und auswählen
  3. Café-Runde 1
  4. Pause
  5. Café-Runde 2
  6. Ergebnisse und Abschluss
  7. Ende gegen 17:00 Uhr

Einen echten Unterschied gemacht hat die Moderation des Nachmittags durch Leonie Meder von Dialog Design.

Teilnehmende im Stuhlkreis in der Stadtteilbibliothek HaslachGespräch an einem Tisch im InnenhofKleine Gruppe an einem Tisch im InnenhofGespräch in einer Sitzecke der BibliothekCafé-Runde im Innenhof unter Bäumen

Die Tische im Überblick

Foodsharing-Café Freiburg – Ideen für Begegnungsformate

Ansprechperson: Louis Franke

  • Living Library
  • Kontakt-/Schwätz-Bänkle
  • Sprachfluss-/Tandem-Tisch
  • Spiele: Brettspiele und Eisbrecherspiele
  • Themen-Tische

Zusatzidee vom Tisch: Bei der Kirchengemeinde wegen Räumlichkeiten für den Winter anfragen.

Wohnprojekt LifeLab – Unterstützung beim Start in eine neue Wohnung

Ansprechperson: Angelika Doerr

Leitgedanke vom Flipchart: Wohnungslose beim Start in eine neue Wohnung unterstützen.

  • Soziale Unterstützung: Ankommen, Treffpunkt/Willkommenskultur, Akten schaffen
  • Sachen: Bett/Küche, Möbel, Kleiderschrank, Transport, Werkzeug, Hilfe beim Aufbau
  • Geld/Anträge
  • Organisation/Koordination: konkrete Termine als einmalige Einsätze bewerben; eine koordinierende Stelle, Gruppen von 5–8 Personen

Offene Fragen vom Tisch: Wie und wo werden Termine bekannt gemacht? Als mögliche Kanäle genannt wurden Handwerkskammer, Bürgervereine, Gemeinde, Sportvereine und Sozialstationen.

NeNa – Aktive suchen & finden (Vermittler:innen gewinnen)

Ansprechperson: Frank Hellbeck

Zentrale Fragen vom Flipchart: Wie sehen die Kosten aus? Welcher fachliche Hintergrund wird von Vermittler:innen erwartet? Wie baut man Vertrauen zur hilfesuchenden Person auf?

Weitere Stichworte: soziales Kapital, Vermittler:innen „pflegen“, Struktur/Kosten weiterentwickeln. Als Risiko wurde ein mögliches „Schneeballsystem“ diskutiert – also die Sorge, dass das Modell beim Wachsen nicht tragfähig bleibt.

Zielgruppen-Ideen: „Friends with Helping Hands“

Ansprechperson: Daniela

Stichworte vom Flipchart:

  • Verbindlichkeit
  • Singles ohne Kids

Telefonisches Schwätzbänkle gegen Einsamkeit

Ansprechperson: Sabine Simms

Ausgangspunkt: Wetterextreme (z. B. Hitze) verstärken Einsamkeit und Isolation. Als Antwort darauf wurde die Idee eines telefonischen Schwätzbänkles entwickelt, organisiert über eine Online-Plattform/einen Kalender.

Mögliche Multiplikator:innen, um die Zielgruppe zu erreichen:

  • SAGES-Helfer:innen
  • Stadt Freiburg: Hitzetelefon, Seniorenbüro, Begegnungsstätten, Quartierstreffs, Stadtteilbüro, Sozialstationen

Angaben, die je Helfer:in erfasst werden sollen:

  • Vorname
  • Mobilnummer
  • Zeitraum (als Beispiel genannt: Mo 18–20 Uhr)
  • Themenbereiche

Mittagstisch: Wie erreichen wir Menschen?

Ansprechperson: Jana Lipkowski

  • Begegnungsstätten kontaktieren, evtl. Kennenlernkochen vereinbaren (Liste beim Seniorenbüro, Stadtseniorenrat; evtl. im Arbeitskreis dazukommen)
  • Lokal im Stühlinger bewerben
  • Mütterzentrum Klarastraße
  • Sukoon Café
  • Bürger-/Lokalvereine (Kanal: Rundbrief/Zeitschrift)
  • Stadtverwaltung: Büro für Inklusion, Seniorenbüro